Hallöchen mal wieder,
nachdem ich in den letzten Wochen genug zum Thema Corona und somit auch zu den Schutz- Maßnahmen, deren Auswirkungen auf unsere Psysche und der damit verbundenen Regierungskritik geäußert habe, nun was zu dem Thema:
IMPFUNG
Und zackig zu Beginn:
Nein, ich will KEINE WERBUNG dafür machen, ich möchte nur versuchen so einfach wie möglich zu erklären, was eine Impfung ist, wie diese funktioniert und was diese „neuen“ m-RNA Impfstoffe bedeuten. Warum mache ich das? Weil ich privat, in der Praxis und auch im Unterricht dazu gefragt werde, daher habe ich mich nochmal in meine alten und auch neuen Bücher gestürzt und hoffe – für die Interessierten – relativ kurz und knapp, aber hoffentlich verständlich, was zu dem Thema beitragen zu können.
Los geht’s:
Ziel der Impfung? Eine spezifische Antikörperproduktion des Immunsystems anregen (also auf einen Erreger – z.B. Covid – angepasst).
Und zwar → ohne dass wir krank werden. Wie das geht, dazu gleich… zunächst mal…..

Bild oben: hier sieht man, wie ein Virus mit seinem Spike-Protein ( blau) an eine Wirtszelle (türkis) andockt und damit die Verschmelzung der beiden Zellen aktiviert, seinen Bauplan (mRNA) in die Zelle einlässt und nachfolgend die Produktion unzähliger „gleicher“ Viren aktiviert.
Was bewirken die Antikörper nun an dem Eindringling?
Die Antikörper docken an bestimmte (Spike)- Proteine der Erregerzellen ( Eindringlinge ) an.
Dadurch werden unterschiedliche Prozesse ausgelöst: Die zwei wichtigsten:
1. durch das Andocken blockiert der Antikörper quasi die Spike – Proteine und das Virus kann – vereinfacht gesagt – nicht in körpereigene Zellen eindringen und sich dort vermehren

Im Bild oben erkennt man, dass der Antikörper ( grün) die Andockstelle des Spike-Proteins ( blau) blockiert und somit kann das Virus nicht an eine Wirtszelle binden → keine Vermehrung des Virus.
2. der Körper muss natürlich die „eingedrungenen“ Viren trotzdem loswerden, auch wenn sich diese durch den zuvor gezeigten Prozess nicht mehr vermehren können. Dies geschieht in einem komplizierten Prozess, ich versuchs mal einfach:
→ Wir brauchen in jetzt erklärtem Prozess wiederum die Antikörper, damit unser Organismus fremde ( also dem Körper unbekannte ) Erreger überhaupt „eliminieren“ kann.
→ Das „Eliminieren“ erledigen unsere sogenannten Fresszellen.
Damit unsere körpereigenen Fresszellen aber aktiv werden, müssen sie den „Eindringling“ zunächst einmal eindeutig erkennen können!
Warum?
Damit die Fresszellen:
- nicht anfangen, körpereigene Zellen anzugreifen, nur weil das eingedrungene Virus zufällig an der Oberfläche ähnlich aussieht, wie wichtige körpereigene Zellen.
und damit unsere Fresszellen:
2. das Virus bzw. den Eindringling überhaupt bemerken.
Wie macht der Körper das?
Unser Körper hat nicht unzählige, verschiedene Fresszellen, welche jeweils immer nur ganz speziell einen Eindringling auffressen. Einfach gesagt, kommt ein roter Eindringling in unseren Körper, gibt es keine speziellen Fresszellen, welche nur rote fressen, bzw. keine speziellen Fresszellen, welche nur blaue, grüne oder gelbe etc. fressen.
→ Hier kommen die Antikörper wiederum ins Spiel. Diese docken, wie oben schon beschrieben, an den Spike-Proteinen des „Eindringlings“ ( Covid z.B.) an und machen diesen so für unseren Körper „sichtbar“. Siehe nächstes Bild
Bild: Ausschnitt des Spike-Proteins und Antikörperverbindung:

…..das blaue Spike-Protein….kennen unsere Fresszellen nicht, aber den „Popo“ des (grünen) Antigens
Die angedockten Antikörper werden nun von den Fresszellen erkannt und diese vertilgen dann den Eindringling mitsamt des angedockten Antikörpers ( der Prozess wird Neutralisation genannt). Die Antikörper „opfern“ sich quasi. Für den Körper ist es aber einfacher, ganz viele spezifische Antikörper zu bilden, als immer wieder spezifische Fresszellen. Dies wäre biophysiologisch zu aufwendig.
Wie funktioniert das nun mit der Bildung der Antikörper? Komplizierter Prozess, egal, machen wir es iwie einfach.
Bestimmte Zellen im Körper ( sog. B und T-Zellen → gehören zu unserem Immunsystem) sind dafür zuständig, in einem abgestimmten Prozess gemeinsam Antikörper zu bilden. Dazu stürzen sich die B- Zellen auf die eindringenden Viren und lassen sich quasi infizieren. Im Inneren der B – Zelle guckt sich diese – vereinfacht gesagt – die Spike Proteine des Virus an und bastelt an den passenden Gegenstücken ( also den Antikörpern). Dann verbindet sich die „infizierte“ B- Zelle mit der T-Zelle. Die T-Zelle schüttet Stoffe aus, welche die B-Zelle dazu anregt, sich zu teilen und zu vermehren.
Diese nun „vermehrten“ B-Zellen öffnen sich und ganz viele Antikörper werden in unser Blut entlassen.
Somit wäre die körpereigene Immunisierung gestartet. Soweit so gut.
Gibt aber ‘n Problem.
Je nachdem, wie viel Virusmaterial wir bei der Ansteckung aufnehmen, desto schneller können die eingedrungenen Viren schon anfangen unseren Körper zu schädigen, bevor der Antikörperproduktionsprozess ausreichend angefahren ist.
Daher wird nun auch klar, dass die Aerosol- bzw Virusmenge bei Kontakt zu infizierten ( nicht PCR-positiven!!! ) Personen über den weiteren Krankheitsverlauf mitentscheidet. Daher sind, wenn Masken, FFP2 nötig und keine Stofflappen.
Sooooo, hätten wir das mit der Funktion und der Produktion der Antikörper. Ufff
Im Prinzip kann man daraus ableiten, dass der Körper prinzipiell „alleine“ mit der Antikörperproduktion startet und somit das Virus auch selber bekämpfen könnte. Tut unser Körper auch meist ausreichend, → wenn wir gesund sind und unsere Zellprozesse gut ablaufen können. Je jünger wir sind, umso besser läuft das natürlich ab. Und da wir auch vor-Erkrankten und unseren älteren Menschen helfen wollen, sollen und müssen, brauchen wir (molekular-) biologische Unterstützung.
Und was brauchen wir?
Klaro.. Antikörper… Und zwar schon in unserem Körper, bevor das Virus zum ersten Mal eindringt.
Wie schaffen wir das?
- Antikörper außerhalb des Körpers im Labor produzieren und dem Menschen danach injizieren. Geht, aber: →nur sehr spezifisch auf das infizierte Individuum abstimmbar, daher sehr teuer und zeitaufwändig. ( → Prozess findet Anwendung in der Immunkrebstherapie, recht vielversprechend in diesem Anwendungsgebiet)
- Herstellung von Stoffen, welche die körpereigene Antikörper-Produktion anregen. → das ist die Lösung! Aber: Zeitproblem! Warum?
Die bislang „typische“ Herstellung von Impfstoffen basiert darauf, dass wir dem Organismus entweder einen abgetötetes Virus, oder aber einen inaktiven Teil des „Originalvirus“ spritzen.
Im Körper beginnt das Immunsystem mit der Analyse des Virus und seiner Spike- Proteine und bildet die entsprechenden Antikörper.
Da das Virus im Impfstoff inaktiv ist ( zu 99,9 %) kann unser Organismus quasi „ ganz in Ruhe“ mit der Antikörper-Produktion beginnen, ohne dass wir krank werden. In sogenannten Immun – Gedächtniszellen wird dann der Bauplan für den Antikörper gespeichert und sobald irgendwann ein tatsächlicher Erreger in unseren Körper eindringt, ist das Immunsystem vorbereitet und beginnt sofort mit der Abwehr.
Problem bei der Herstellung dieser Art der Impfstoffe:
Einfach gesagt: Die Viren oder Erreger müssen jahrelang ganz intensiv untersucht werden und zwar dahingehend, dass man sie sicher inaktiv bekommt, aber trotzdem so originalgetreu wie möglich in den Körper einbringt. Und das dauert. Denn ein Impfstoff, wo doch noch rest-aktive Erreger drin sind, macht uns sofort krank.
Lösung: Etwas entwickeln, was das Herstellen eines inaktiven Originalerregers umgeht
→ mRNA Impfstoff.
Was ist das? Auch hier, so einfach wie möglich beschrieben:
Wir wollen im Prinzip ja nur die Antikörperproduktion anregen. Den hier zu Grunde liegenden Prozess im Körper habe ich oben beschrieben.
Was also ist nötig?
Eigentlich nur die Spike- Proteine des Virus bzw Erregers.
Jetzt könnte man gaaaanz viele einzelne Covid-Viren im Labor herstellen, denen dann die kleine Protein – Spike – Zotteln abfummeln und diese dann als Impfstoff in unsere Körper spritzen.
Doofe Idee, viel zu aufwendig und tatsächlich in Masse gar nicht machbar.
Brauchen wir also nen anderen Ansatz.
Wir bringen den Körper dazu, dass er nicht ganze Covid-Viren neu produzieren muss und soll, was er ja leider tun muss, wenn das Virus mit seinem gesamten Bauplan ankommt und an unsere Wirtszellen andockt……
Wir bringen nur den Bauplan für die Spike Proteine in den Körper ein.
Und genau das machen wir mit den m-RNA Impfstoffen.
Die Labore isolieren aus dem DNA Material des Covid Virus nur den Bauplan für die Spike Proteine. Dann verpacken sie die Baupläne in ein sicheres und geschütztes Transportwägelchen ( meist sind dies spezielle Lipid – also Fettverbindungen )…. und ab in die Blutbahn.
Warum in ein sicheres Transportwägelchen? → Weil der Körper sonst die mRNA ziemlich schnell durch Enzyme abbauen würde, bevor diese an den Wirtszellen ankommen; aber in dem Fall sollen die Wirtszellen ja ganz viele Spike – Protein – Zotteln herstellen, damit dann unser Immunsystem darauf spezielle Antikörper basteln kann ( B und T-Zellen – Prozess von zuvor).
Und jetzt vielleicht zu der wichtigsten Fragestellung:
Sind die mRNA Impfstoffe gefährlich?
Die bisherige Forschung (seit ca. 1990 wird mRNA Impfstoffforschung betrieben) hat keine Anhaltspunkte, dass die mRNA in unsere eigene DNA eingeschrieben wird und somit Schaden anrichtet.
Und wie zuvor beschrieben, werden die mRNA – Baupläne in einem sicheren Transportwägelchen eingebracht. mRNA besteht aus Proteinketten und diese werden sehr schnell von unserem Organismus aufgespalten und somit gänzlich inaktiviert.
Die klinischen Studien zu dem Biontech-Impfstoff haben wohl gezeigt, dass der in den Körper der Studienteilnehmer eingebrachte mRNA Impfstoff nach kurzer Zeit wieder abgebaut wird. Seine Funktion aber trozdem wie oben beschrieben zuverlässig erledigt.
Fertig habe.
Logo, keine Garantie für komplette Richtigkeit und keine Impfforschungs- Lobrede. Nur bissl versuchte Erklärung / Aufklärung.
Danke Euch fürs Interesse
© Sascha Hammesfahr